Aktivitäten

Computing in Art and Architecture

Die Buchreihe Computing in Art and Architecture beschäftigt sich mit dem Einsatz und den Potenzialen digitaler Forschungswerkzeuge sowie den Herausforderungen einer digital orientierten Methodik in den objektbezogenen Fächern der Archäologie, Architektur- und Kunstgeschichte. Sie ist eine gemeinsame Initiative des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte und der Arbeitsgruppe Digitale Rekonstruktion im Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd).

Herausgeber der Reihe sind: Prof. Dr. Peter Bell, Dr. Lisa Dieckmann, Prof. Dr. Stephan Hoppe, Prof. Dr.-Ing. Piotr Kuroczyński und Dr. Sander Münster. Publiziert wird die Reihe bei arthistoricum.net.

Computing in Art and Architecture
#arthistocamp

Das #arthistocamp ist ein BarCamp, das alle zwei Jahre als Preconference des Kunsthistorikertages stattfindet und vomArbeitskreis organisiert wird. Das erste #arthistocamp fand 2019 in Göttingen statt. Wir wollen auf diesem BarCamp über Fragen der digitalen Transformation im Fach Kunstgeschichte diskutieren, neue Projektideen entwickeln und an Forschungsfragen gemeinsam arbeiten. Wir wollen dabei neue kollaborative Formate ausprobieren, um die Digitale Kunstgeschichte im Fach zu etablieren.

BarCamps sind soge­nannte „Un­konferenzen“. Nicht die Veran­stalter legen das Programm fest, sondern die kon­kreten Themen werden erst am Tag selbst von den Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern bestimmt. Das Format der BarCamps eignet sich besonders gut, um ein Thema in seiner Breite anzugehen und vom Bedarf der Anwesen­den auszugehen. Die Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer werden auf diesem Wege zu Veranstaltern ihrer eigenen Konferenz. Egal ob jemand eine Session anbietet oder nur teilnehmen will, alle sind herzlich willkommen.

Das nächste #arthistocamp findet am 23. März 2021 in Stuttgart statt.

#arthistocamp
NFDI4Culture – Konsortium Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern

Der Rat für Informationsinfrastruktur (RfII), der 2014 von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) der Länder eingesetzt wurde, hat 2016 empfohlen eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) aufzubauen. Er hat damit einen Prozess in Gang gesetzt, um eine nutzerorientierte und forschungsgeleitete Infrastruktur aus den Communities heraus zu entwickeln, deren Finanzierung am 16. November 2018 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) zugesichert wurde.

Der Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte war von Beginn an in den Prozess involviert und Dr. Georg Schelbert und Prof. Dr. Holger Simon wurden vom Verband deutscher Kunsthistoriker e.V. mandatiert für das Fach Kunstgeschichte zu sprechen. Zusammen mit der Gesellschaft für Musikforschung wurde das Konsortium NFDI4Culture initiiert, von dem Prof. Dr. Holger Simon einer der Sprecher ist.

NDFI4Culture verfolgt das Ziel, eine Forschungsdateninfrastruktur für materiellen und immateriellen Kulturgütern aufzubauen. In den letzten drei Jahrzehnten haben viele Institutionen des Kulturerbes zu einer Fülle von digitalen Darstellungen von Kulturgütern (2D-Digitalreproduktionen von Gemälden, Noten, 3D-Digitalmodelle von Skulpturen, Denkmälern, Räumen, Gebäuden), audiovisuellen Daten (Musik, Film, Bühnenaufführungen) und verfahrenstechnischen Forschungsdaten wie Codierungs- und Annotationsformaten beigetragen. Die langfristige Sicherung und FAIR-Verfügbarkeit von Forschungsdaten aus dem Bereich des Kulturerbes ist von grundlegender Bedeutung, nicht nur für den zukünftigen wissenschaftlichen Erfolg in den Geisteswissenschaften, sondern auch für das kulturelle Selbstverständnis des Einzelnen und der Gesellschaft insgesamt. Bislang gab es keinen koordinierten Aufwand für ein professionelles Forschungsdatenmanagement auf nationaler Ebene. NFDI4Culture will diese Lücke schließen und eine nutzerorientierte und forschungsgeleitete Infrastruktur schaffen, die ein breites Spektrum von Forschungsgebieten von Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Architektur bis hin zu Performance-, Theater-, Film- und Medienwissenschaft abdeckt.

Am 15. Oktober 2019 wurde ein Antrag zur Bildung eines Konsortiums bei der DFG eingereicht, den der Arbeitskreis mit einem “Letter of Commitment” unterstützt, und in dessen Realisierung der Arbeitskreis auch aktiv eingebunden sein wird.

NFDI4Culture